Kurz & knapp
Wie funktioniert Kartenzahlung in der Arztpraxis?
Die Karte oder das Smartphone wird am Terminal vorgehalten oder eingesteckt. Das Terminal sendet die Transaktion verschlüsselt an den Acquirer, die Freigabe kommt in wenigen Sekunden zurück. Der Betrag wird anschliessend gesammelt auf das Praxiskonto ausgezahlt.
Wofür kann in der Praxis überhaupt mit Karte bezahlt werden?
Für alles, was die Praxis direkt fakturiert: Rechnungen im Tiers garant, inklusive Franchise und Selbstbehalt, sowie Reiseimpfungen, Arztzeugnisse oder ästhetische Behandlungen. Im Tiers payant rechnet der Versicherer mit der Praxis ab, am Empfang bleiben die Selbstzahlerleistungen.
Lohnt sich Kartenzahlung in der Arztpraxis auch bei kleinen Beträgen?
In den meisten Fällen ja. Der Zeitgewinn und die geringeren Zahlungsausfälle wiegen die Transaktionsgebühren auf. Bei Nexi Schweiz liegen die gängigen Kredit- und Debitkarten bei weniger als 1.35 % pro Transaktion je nach gewählter Zahllösung, TWINT bei 1.25 %.
Was passiert, wenn die Internetverbindung ausfällt?
Moderne Terminals arbeiten mit WLAN und Mobilfunk und schalten bei Bedarf automatisch um. Ihre Praxis bleibt damit auch bei Störungen zahlungsfähig.
Rechnung im Tiers garant, Reiseimpfung oder ärztliches Zeugnis: Auch in der Arztpraxis wird an der Rezeption bezahlt. Nur zahlen die Menschen in der Schweiz heute anders – schnell, kontaktlos und meistens mit Karte oder Smartphone. Wer wissen möchte, wie Kartenzahlung in der Arztpraxis funktioniert, findet hier den Ablauf, die Vorteile, die Kostenseite und einen Fahrplan für die Einführung.
Bargeldlos bezahlen in der Arztpraxis: der Wandel ist längst da
Die Zahlen der Schweizerischen Nationalbank sind eindeutig. In der Zahlungsmittelumfrage vom Herbst 2025 ist die Debitkarte mit 37 Prozent das häufigste Zahlungsmittel vor Ort – noch vor dem Bargeld mit 30 Prozent. Bezahl-Apps wie TWINT folgen auf dem dritten Platz, bei den unter 55-Jährigen ist der Bargeldanteil seit 2020 um rund 17 Prozentpunkte gesunken. Bargeld verschwindet damit nicht: Nur zwei Prozent der Befragten möchten es abschaffen. Doch bargeldlos bezahlen in der Arztpraxis ist von der Ausnahme zur Erwartung geworden. Wer ausschliesslich Bargeld akzeptiert, erzeugt am Empfang Erklärbedarf und schickt Patient:innen zum nächsten Bankomaten. Ein Blick auf die verfügbaren Zahlungsmethoden lohnt sich deshalb für jede Praxis.
Kartenzahlung Arztpraxis: der Ablauf in vier Schritten
Der Ablauf der Kartenzahlung in der Arztpraxis unterscheidet sich technisch nicht von dem im Ladengeschäft im Modebereich oder in anderen Branchen.
- Betrag erfassen: manuell am Terminal oder automatisch aus der Praxissoftware.
- Karte präsentieren: kontaktlos per NFC, per Chip oder über ein Mobile Wallet, je nach Betrag mit PIN.
- Autorisierung: Das Terminal übermittelt die Daten verschlüsselt an den Acquirer, die kartenausgebende Bank prüft und gibt frei, in wenigen Sekunden.
- Beleg und Auszahlung: Der Beleg wird gedruckt oder digital ausgegeben, die Gutschrift erfolgt gesammelt auf das Praxiskonto und bleibt im Kundenportal einsehbar.
Entscheidend ist der Schweizer Abrechnungskontext. Im Tiers garant stellt die Praxis direkt an die Patient:innen Rechnung, hier zeigt die Kartenzahlung ihren grössten Vorteil, weil offene Posten gar nicht erst entstehen. Im Tiers payant rechnet der Versicherer mit der Praxis ab und stellt Franchise und Selbstbehalt anschliessend selbst in Rechnung, am Empfang bezahlt werden dann vor allem Leistungen ausserhalb der Grundversicherung.
Kartenzahlung in der Arztpraxis: die Vorteile im Praxisalltag
1. Entlastung für Ihr Praxisteam
Bargeld verursacht Arbeit, die am Empfang niemand gebrauchen kann: zählen, abstimmen, Wechselgeld besorgen.
- Kein Kassensturz und kein Weg zur Bank
- Weniger offene Rechnungen und Mahnläufe, weil im Moment der Leistung bezahlt wird
- Automatische Synchronisation der Transaktionsdaten mit Kassen- oder Praxissystem
2. Komfort für Ihre Patient:innen
Bezahlen wie überall sonst, ohne vorher Bargeld zu besorgen: Kontaktlose Zahlungen sind hygienisch, die Belege bleiben für die Rückforderung bei der Krankenversicherung nachvollziehbar, und internationale Patient:innen zahlen dank Dynamic Currency Conversion in ihrer Heimatwährung. Trinkgeldfunktion, Geschenkkarten und weitere Zusatzleistungen lassen sich ergänzen.
Lohnt sich Kartenzahlung in der Arztpraxis?
Die Kosten bestehen aus zwei Bausteinen: der Gebühr für das Terminal – als Miete oder Kauf – und der Transaktionsgebühr. Bei Nexi Schweiz liegen die gängigen Kredit- und Debitkarten je nach gewählter Zahllösung bei weniger als 1.35 % pro Transaktion, TWINT bei 1.25 %. Die Miete passt zu Praxen, die planbare Monatskosten und inkludierten Support möchten; der Kauf rechnet sich bei konstantem Volumen. Entscheidend ist die Gegenrechnung: eingesparte Verwaltungszeit, entfallende Mahnkosten, vermiedene Zahlungsausfälle. Wer Terminal und Kartenakzeptanz als Bundle-Lösung bezieht, hat zudem einen Vertrag, eine Abrechnung und eine Ansprechperson.
Kartenzahlung in der Praxis einführen: fünf Schritte
Kartenzahlung in der Praxis einführen gelingt mit einem klaren Fahrplan.
- Bedarf klären: Wie viele Zahlungen fallen täglich an? Ein Empfang oder mehrere Standorte? Sind Hausbesuche im Spiel?
- Lösung wählen: ein stationäres Terminal an der Rezeption, ein mobiles Kartenlesegerät mit integriertem Drucker – oder SoftPOS, das das Praxis-Smartphone ohne Zusatzhardware zum Terminal macht.
- Vertrag und Onboarding: Mit SmartPay läuft das Onboarding digital und in 48 Stunden, die Mietdauer bleibt mit 12 oder 24 Monaten flexibel.
- Integrieren und testen: Anbindung an die Praxissoftware, Testtransaktionen, Belegdruck prüfen.
- Team einweisen: Eine kurze Einführung am Empfang genügt, der 24/7-Helpdesk ist die Rückfallebene.
Zur Sicherheit: Alle Kartenlesegeräte sind PCI- und ep2-zertifiziert, die Transaktionsdaten werden verschlüsselt übertragen.
So funktioniert Kartenzahlung in der Arztpraxis heute
Wie Kartenzahlung in der Arztpraxis funktioniert, ist im Grunde schnell erzählt: erfassen, vorhalten, freigeben, gutschreiben. Der eigentliche Gewinn liegt daneben – in einem Empfang, der schneller arbeitet, und in Patient:innen, die ohne Umweg über den Bankomaten bezahlen. Genau dafür entwickelt Nexi Schweiz Lösungen entlang der Zahlungsgewohnheiten der Menschen in der Schweiz: intuitiv, digital und bis zum Check-out durchdacht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie sich einen Überblick über Terminals und Zahllösungen verschaffen oder bereits bestehende erweitern möchten: Sie erhalten jederzeit Unterstützung – telefonisch unter +41 58 220 58 68 oder über das Kontaktformular.
*Schweizerische Nationalbank: Zahlungsmittelumfrage bei Privatpersonen in der Schweiz 2025
(https://www.snb.ch/de/the-snb/mandates-goals/cash/payment-methods-survey)
*SAMW/FMH: Rechtlicher Leitfaden für die Praxis, Kap. 4.8 Rechnungsstellung nach KVG
(https://leitfaden.samw.fmh.ch/rechtlicher-leitfaden/4-leistungen-kvg/48-rechnungsstellung-kvg.cfm)
*Nexi Schweiz AG: Branchenlösung Health & Beauty
(https://www.nexi.swiss/de/branchenloesungen/health-beauty)
*Nexi Schweiz AG: Branchenlösung Retail
(https://www.nexi.swiss/de/branchenloesungen/retail)
*Nexi Schweiz AG: SmartPay – flexible Zahlungslösung für Unternehmen
(https://www.nexi.swiss/de/produkte/smarte-zahlloesung)
Über Nexi Schweiz
Nexi ist ein führendes PayTech in Europa, aktiv in über 25 Ländern und Partner von mehr als 2 Millionen Unternehmen – vom grossen Marktplatz bis zum lokalen Mittelstandsunternehmen. Ursprünglich aus dem renommierten deutschen Zahlungsdienstleister Concardis hervorgegangen, setzt Nexi auf intuitive digitale Prozesse, um Einkaufen und Bezahlen sicher und einfach zu machen, sowohl für Konsumenten als auch für Gewerbetreibende. In der Schweiz ist Nexi seit Jahren die starke Nummer zwei und bietet Omnichannel-Zahlungs- und Datenlösungen für Händler jeder Grösse an. Das Omnichannel-Portfolio von Nexi Schweiz reicht vom Kartenakzeptanzgeschäft über die reibungslose Terminalkassen-Integration bis hin zu komplexen E- und M-Commerce-Lösungen, ergänzt durch Dashboards zur einfachen Dateninterpretation. Mit ihren Niederlassungen in allen Sprachregionen garantiert Nexi Schweiz ihren Kunden eine umfassende und persönliche Betreuung vor Ort. Die börsennotierte Nexi Group hat ihren Hauptsitz in Mailand und beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter, die sich der Vereinfachung von Zahlungsprozessen in ganz Europa widmen. www.nexi.swiss – www.nexigroup.com